_______________________________
>>> Buchtipps im Überblick
 

Jugendbuchtipps | Archiv

 
   
  Jugendbuch des Monats

Cristina Moracho: Zwillingssterne
Übersetzt von Annette von der Weppen. Hamburg: Königskinder im Verlag Carlsen 2014

Castor und Pollux, die am nächtlichen Himmel das Zwillingssternbild schlechthin verkörpern,  wurden laut der griechischen Sage von Zeus in derselben Nacht gezeugt.  Im Amerika Mitte der 90er Jahre führt eine weniger göttliche Fügung dazu, dass zwei Kinder zu Seelenverwandten werden ... >>> Mehr lesen

 
    


 

  Jugendbuch des Monats

Nils Mohl: Mogel
Reinbek: Rowohlt 2014

Wenn ein Mann Frauenkleider trägt, tut er das wünschenswerterweise freiwillig. Nicht so Miguel, der 15-jährige Ich-Erzähler in Nils Mohls neuem Jugendroman „Mogel“. Weil er seinen Freunden alkoholfreies Bier vorgesetzt hat, muss er mit ihnen eine Nacht lang als Girlie verkleidet um die Häuser ziehen. Zwei Mädels werden zur Unterstützung gerufen, und die Maskenbildnerinnen leisten ganze Arbeit ...  >>> Mehr lesen

 
    


 

  Jugendbuch des Monats

Benjamin Alire Sáenz: Aristoteles und Dante entdecken die Geheimnisse des Universums
Übersetzt von Brigitte Jakobeit. Stuttgart: Thienemann 2014

„Fast siebzehn zu sein, kann brutal, schmerzvoll und verwirrend sein.“ Der Ich-Erzähler in Benjamin Alire Sáenz neuem Roman „Aristoteles und Dante entdecken die Geheimnisse des Universums“ bringt es auf den Punkt. Ari, Sohn mexikanischer Einwanderer im El Paso der 80er Jahre, ist ein Einzelgänger, weil er es so will. Allein zu sein macht ihm zwar keinen großen Spaß, aber es ist ihm immer noch lieber, als mit jemandem reden zu müssen.  >>> Mehr lesen

 
    


 

  Jugendbuch des Monats

David Levithan: Letztendlich sind wir dem Universum egal
Übersetzt von Martina Tichy. Frankfurt/M.: Fischer 2014

„In deiner Haut möchte ich nicht stecken.“ Das sagt sich leicht im Bewusstsein, dass genau das physisch unmöglich ist – die körperliche Identität eines anderen anzunehmen. Doch nicht für A, die Hauptfigur in David Levithans Jugendroman „Letztendlich sind wir dem Universum egal“. A – den Namen hat sie, hat er sich selbst ausgedacht. Denn es gab und gibt niemanden, der von ihm/ihr weiß: Seit der Geburt wacht A jeden Morgen in einem anderen Körper auf, ...  >>> Mehr lesen

 
    


 

  Jugendbuch des Monats

Anne-Laure Bondoux: Der Mörder weinte
Aus dem Französischen von Maja von Vogel. Hamburg: Carlsen 2014

„Er war wie die Tiere dieser Gegend, ständig durstig, instinktiv und gierig“. Paolo Poloverdo wächst im äußersten Süden Chiles auf, abgeschnitten von jeglicher Zivilisation. Ein wildes Kind, das weder Gesetze noch Gebote der Moral kennengelernt hat, sowenig wie ihm seine Eltern lesen oder schreiben beibrachten. Einsamkeit und Härte bestimmen das Leben „in dieser kargen Landschaft zwischen Steinen und Gewalt“.  >>> Mehr lesen

 
    


 

  Jugendbuch des Monats

Jenny Jägerfeld: Der Schmerz, die Zukunft, meine Irrtümer und ich
München: Hanser 2014

Es beginnt blutig: Im Kunstunterricht sägt sich Maja mit der Stichsäge unabsichtlich die Spitze ihres Daumens ab. Und ohne Wunden geht es für die 17jährige Ich-Erzählerin in Jenny Jägerfelds „Der Schmerz, die Zukunft, meine Irrtümer und ich“ auch nicht weiter, ganz im Gegenteil. Wobei ein abgesägter Daumen, Holzsplitter im Fuß oder ein Cut in der Stirn nicht die schlimmsten Verletzungen sind, ...  >>> Mehr lesen

 
    


 

  Jugendbuch des Monats

Tamara Bach: Marienbilder
Hamburg: Carlsen 2014

Scherenschnittartig sind die Umrisse dreier Frauenköpfe am Cover zu sehen: Tamara Bach erzählt in ihrem neuen Roman „Marienbilder“ von Marianne, Magda und Mareike, Großmutter, Mutter und Tochter. Sie tut das formal herausfordernd, Perspektiven und Erzählzeiten wechseln übergangslos, ineinander fließend, so wie die Lebensgeschichten dieser drei Frauen ein ineinander verwobenes Geflecht sind ...  >>> Mehr lesen

 
    


 

  Jugendbuch des Monats

Terry Pratchett: Dunkle Halunken
München: ivi 2013

„Die Abflüsse und Abwasserkanäle waren mehr als nur voll, sie quollen über und würgten hoch, was sich darin angesammelt hatte: Schmutz und Schmiere, tote Hunde, Katzen, Ratten und Schlimmeres.“
Schon der Beginn des neuen Romans von Terry Pratchett, „ Dodger“, in der großartigen Übersetzung von Andreas Brandhorst „Dunkle Halunken“, bricht wortgewaltig über den Lesenden herein.  >>> Mehr lesen

 
    


 

  Jugendbuch des Monats

Shion Miura: Schneeschütteln in Kamusari
Hamburg: Carlsen 2013

„Schneeschütteln in Kamusari“ – schon der Titel des Romans von Shion Miura verheißt Ereignisse außerhalb der Alltagsrealität mitteleuropäischer Jugendlicher. Denn, erraten, das Buch spielt in Japan. Genauer gesagt in einer der nördlichsten japanischen Bergprovinzen, in einem Kaff namens Kamusari, oder um in der Diktion des Ich-Erzählers zu bleiben: am Arsch der Welt.  >>> Mehr lesen

 
    


 

  Jugendbuch des Monats

Geoff Rodkey: Dreckswetter und Morgenröte
Hamburg: Carlsen 2013

„The Chronicles of Egg. Deadweather and Sunrise“, in der deutschen Übersetzung von Claudia Max „Die Legenden der Blauen Meere“ bietet mit Band 1 „Dreckswetter und Morgenröte“ Unterhaltung auf höchstem Niveau. Der Autor Geoff Rodkey selbst bezeichnet seine als Trilogie angelegte Serie als „adventure-comedy-mystery-coming of age“ story. Und genau das ist es ... >>> Mehr lesen

 
    


 

  Jugendbuch des Monats

Preben Kaas: Herr Ostertag macht Geräusche
Hamburg: Chicken House 2013

Neuneinhalb Sekunden klingt nach nicht viel, und doch lässt sich allerlei in dieser Zeit anfangen. Sie können mehrere Sätze sprechen, eine Seite querlesen, ein paar Schritte gehen oder, wenn Sie Usain Bolt heißen, 100 Meter laufen. Aber eines können Sie nicht – die Handlung ungeschehen machen.
Darin unterscheiden wir gewöhnlichen Menschen uns von Julian ... >>> Mehr lesen

 
    


 

  Jugendbuch des Monats

Daniel Handler: 43 Gründe, warum es aus ist
Ill.: Maira Kalman. Übersetzt von Birgitt Kollmann. München: Hanser 2013

Zwei Teenager verlieben sich und es klappt nicht mit den beiden. So ließe sich der Plot von Daniel Handlers neuem Jugendroman „43 Gründe, warum es aus ist“ auch beschreiben. Kennt man seit Romeo und Julia – wobei bei Handler, der unter seinem Pseudonym Lemony Snicket bekannt wurde, beide Protagonisten überleben. Und doch ist dieses Buch besonders. >>> Mehr lesen

 
    


 

  Jugendbuch des Monats

Elisabeth Rapp: Wenn er mich findet, bin ich tot
München: dtv 2013

„Wenn er mich findet, bin ich tot.“ Mit diesem Titel lässt die Berliner Autorin Elisabeth Rapp keinen Zweifel, welchem Genre ihr jugendliterarischer Debutroman zuzuordnen ist. Sicherheitshalber hat es der Verlag auch noch aufs Cover gedruckt. Ein Thriller also. Und es wird nicht zu viel versprochen.
Denn das Buch ist spannend, richtig spannend. Vom Plot kann nicht viel verraten werden, einen Thriller darf man nicht spoilern. Nur so viel: ... >>> Mehr lesen

 
    


 

  Jugendbuch des Monats

Christian Frascella: Sieben kleine Verdächtige
Aus dem Italienischen von Annette Kopetzki. Frankfurt/M.: Frankfurter Verlagsanstalt 2013

„Sie waren alle etwa zwölf Jahre alt, als sie beschlossen, die Bank von Roccella, ihrer kleinen Stadt, auszurauben“. Schon mit dem ersten Satz gibt Christian Frascella die wichtigste Handlungslinie seines neuen Jugendromans „Sieben kleine Verdächtige“ vor. „Alle“, das sind sieben Freunde an der Grenze zur Pubertät, die in einer sizilianischen Kleinstadt aufwachsen. >>> Mehr lesen

 
    


 

  Jugendbuch des Monats

Inés Garland: Wie ein unsichtbares Band
Aus dem argentinischen Spanisch von Ilse Layer. Frankfurt/M.: Fischer 2013

Wie im Paradies fühlt es sich für Alma an, auf der Insel in der Nähe von Buenos Aires, auf der das Wochenend-Haus ihrer Eltern steht, umgeben von Wasser, Kumquatbäumen und Bambusdickicht. Der Fluss ist ihr Zuhause, der Ort, wo sie hingehört. Dort trifft sie auch Carmen und deren Bruder Marito, ihre Lebensmenschen. Die energische, furchtlose Carmen wird ihre beste Freundin, der stille, nachdenkliche Marito ihre große Liebe ... >>> Mehr lesen

 
    


 

  Jugendbuch des Monats

Jürgen Seidel: Paradies der Täter
München: cbj 2013

Wut, Scham und Liebe – das sind die emotionalen Kräfte, die Tom Blume antreiben, den 17jährigen Ich-Erzähler in Jürgen Seidels neuem Roman „Das Paradies der Täter.“ Es ist die Wut über die Last einer schuldhaften Vergangenheit, die ihm sein Vater – ein Nazi, der in der SS als Adjudant diente - aufgebürdet hat. Es ist die Scham stellvertretend für den Vater, der keinen Zentimeter von seiner Ideologie abweicht und keine Scham kennt. Und es ist die Liebe zu Walli, seiner jüdischen Mitschülerin. >>> Mehr lesen

 
    


 

  Jugendbuch des Monats

Emmy Abrahamson: Widerspruch zwecklos oder Wie man eine polnische Mutter überlebt
Aus dem Schwedischen von Anu Stohner. München: dtv 2013

Erinnern Sie sich an eine peinliche Situation mit ihrer Mutter? Die Wahrscheinlichkeit ist hoch. Auch in Emmy Abrahamson´s Roman-Erstling „Widerspruch zwecklos oder Wie man eine polnische Mutter überlebt“ mangelt es der 16jährigen Ich-Erzählerin Alicja nicht an Momenten, in denen sie am liebsten im Erdboden versinken würde. Wenn etwa ihre Mutter... >>> Mehr lesen

 
    


 

  Jugendbuch des Monats

Rainer Merkel: Bo
Frankfurt/M.: S. Fischer 2013

Road Novels erfreuen sich in der Jugendliteratur seit Jahren großer Beliebtheit, einige außerordentlich lesenswerte Texte sind diesem Genre zuzuordnen. Man denke etwa an Wolfgang Herrndorfs „Tschick“ 2011, in dem zwei Freunde in einem geklauten Lada durch die ehemalige DDR ziehen. In Rainer Merkels Roman „Bo“ ist das Setting ein denkbar anderes: Handlungsraum ist Liberia, ein westafrikanischer Staat an der Atlantikküste, eines der ärmsten Länder der Welt, geprägt von einem mehr als zehnjährigen Bürgerkrieg. >>> Mehr lesen

 
    


 

  Jugendbuch des Monats

Louis Jensen: 33 Cent - um ein Leben zu retten
Aus dem Dänischen von Sigrid Engeler. München: Hanser 2013

„Ist es gerecht, dass Kinder verhungern? Ist das richtig?“ Nachdem er im Fernsehen immer wieder Bilder sterbender Kinder in Afrika sieht, lässt diese Frage den vierzehnjährigen Ich-Erzähler in Louis Jensen´s neuem Jugendroman „33 Cent um ein Leben zu retten“ nicht mehr los. Er beantwortet sie für sich eindeutig mit „nein“ und zieht daraus immer radikalere Konsequenzen. >>> Mehr lesen

 
    


 

  Jugendbuch des Monats

Zoran Drvenkar: Der letzte Engel
München: cbj 2012

Wenn man aufwacht, kann man sich nie sicher sein, dass man noch der ist, als der man schlafen ging. In Zoran Drvenkars neuem Roman „Der letzte Engel“ bekommt der sechzehnjährige Motte eines Abends ein kryptisches Mail: „Sorry für die schlechte Nachricht, aber wenn du aufwachst, wirst du tot sein.“ Begreiflicherweise hält er das für einen schlechten Scherz, doch ... >>> Mehr lesen

 
    


 

  Jugendbuch des Monats

Jordan Sonnenblick: Buddha-Boy
Aus dem Englischen von Gerda Bean. Hamburg: Carlsen 2012

Eine eigene Identität zu fühlen, ist nicht selbstverständlich. Jugendliche kämpfen mitunter hart darum. So auch der vierzehnjährige Ich-Erzähler San Lee in Jordan Sonnenblicks „Buddha-Boy“. Dabei hat ihm das Leben Steine in den Weg gelegt: Seine Familie zieht permanent um, er hat nach fünf US-Bundesstaaten und einem Flugstützpunkt in der BRD dementsprechend viele Schulwechsel hinter sich. Und vor allem – er hält sich an das Motto seines Vaters: „Du musst mit den Wölfen heulen“... >>> Mehr lesen

 
    


 

  Jugendbuch des Monats

Alison McGhee: Ich lebe, lebe, lebe
Übersetzt von Birgitt Kollmann. München: dtv 2012

„Ivy und ich hatten einen Unfall“. Wieder und wieder durchlebt Rose den Moment, seit dem ihre ältere Schwester mit Hirntrauma im Koma liegt. Der Moment, in dem sie aus der Zeit fielen. Seither nimmt die Siebzehnjährige sich selbst und ihre Umwelt fragmentiert, in Einzelteile zerlegt wahr, jede noch so kleine Handlung bedarf einer Überwindung: „Da sind die Stufen am Schulbus. Den rechten Fuß auf die unterste stellen. Geh durch den Gang. Da ist ein freier Platz. Setz dich.“  >>> Mehr lesen

 
    


 

  Jugendbuch des Monats

Craig Silvey: Wer hat Angst vor Jasper Jones?
Aus dem Englischen von Bettina Münch. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 2012

Ein Held ist Charlie definitiv nicht, schmächtig und bebrillt liegt seine einzige Stärke in seiner Belesenheit. Und doch zögert er nicht, als eines Nachts Jasper Jones, der Junge mit dem schlechtesten Ruf der Stadt, vor seinem Fenster auftaucht und ihn um Hilfe bittet. Jasper bringt Charlie zu seinem Geheimplatz, einer im Busch verborgenen Lichtung ... >>> Mehr lesen

 
    


 

  Jugendbuch des Monats

Rachel van Kooij: Menschenfresser George
Wien: Jungbrunnen 2012

„Ich entschied, Japaner zu werden, schließlich wusste ich aus dem Buch genug über dieses fremde Land, um lebhaft und ausführlich darüber zu erzählen. Um mein neues Leben noch echter erscheinen zu lassen, fing ich an, mir ein Alphabet auszudenken. Niemand würde meine Herkunft anzweifeln, wenn ich die japanische Sprache in Wort und Schrift beherrschte.“  >>> Mehr lesen

 
    


 

  Jugendbuch des Monats

John Green: Das Schicksal ist ein mieser Verräter
Übersetzt von Sophie Zeitz. München: Hanser 2012

Wenn man sich verliebt, träumt man bisweilen davon, ein ganzes Leben miteinander zu verbringen, unendlich viel Zeit zusammen zu haben. Dass diese Unendlichkeit für sie sehr begrenzt ist, wissen Hazel und Gus in John Greens neuem Jugendroman „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ von Anfang an. Sie haben beide Krebs.  >>> Mehr lesen

 
    


 

  Jugendbuch des Monats

Benny Lindelauf: Unsere goldene Zukunft
Übersetzt von Bettina Bach. Berlin: Bloomsbury 2012

„Neun offene Arme“ – so heißt der verwitterte Backsteinbau außerhalb der Stadt, in dem Fing Boon zuhause ist, in Limburg im Süden der Niederlande, ganz nahe an der Grenze zu Deutschland. Und so warm und geborgen, wie dieses „neun offene Arme“ klingt, so fühlt sich auch das Leben in der vielköpfigen Familie an, das der junge holländische Autor Benny Lindelauf in seinem neuen Roman „Unsere goldene Zukunft“ zeichnet.  >>> Mehr lesen

 
    


 

  Jugendbuch des Monats

Antje Wagner: Schattengesicht
Berlin: Bloomsbury 2012

Wenn ein Buch damit beginnt, dass die Ich-Erzählerin eine Zelle im Gefängnis bezieht, stellt sich die Frage, wie es dazu gekommen ist. Antje Wagner gibt in ihrem Roman „Schattengesicht“ darauf eine Antwort, indem sie chronologisch rückwärts erzählt, Milanas Lebensstationen von der jungen Erwachsenen bis zum Kind im Krebsgang aufrollt: als Zimmermädchen kurz vor ihrer Inhaftierung, als Referendarlehrerin ... >>> Mehr lesen

 
    


 

  Jugendbuch des Monats

Iva Procházková: Orangentage
Mannheim: Sauerländer 2012

Als seine Mutter noch lebte, war die Welt für Darek einfach. Es gab klare Richtlinien, nach denen man sich orientieren konnte, Gesetze wie „ Es gibt Dinge, die man sich merken muss“ und „Bestimmte Sachen sollte man schnellstens vergessen“. Nach ihrem Tod gehören Sicherheiten und Eindeutigkeiten der Vergangenheit an.  >>> Mehr lesen

 
    


 

  Jugendbuch des Monats

Tamara Bach: Was vom Sommer übrig ist
Hamburg: Carlsen 2012

„Und irgendwann gibt es nur noch einen selbst“. Die beiden Ich-Erzählerinnen Louise und Jana in Tamara Bachs neuem Jugendroman „was vom Sommer übrig ist“ haben niemanden, mit dem sie reden, lachen, weinen könnten. Keine Freunde, keine Verwandten – und die Eltern, die sind ausschließlich mit sich selbst beschäftigt.  >>> Mehr lesen

 
    


 

  Jugendbuch des Monats

Rolf Lappert: Pampa Blues
München: Hanser 2012

Liebeserklärungen an Großstädte gibt es viele. Paris, Wien, New York, Amsterdam – sie alle wurden in der Literatur, in der Musik, im Film, besungen und beschrieben. Und nun gibt es mit Rolf Lapperts „Pampa Blues“ auch eine doppelbödige literarische Hommage an das Gegenstück dieser lebendigen, lauten Metropolen – an die winzigen, bedeutungslosen Nester ... >>> Mehr lesen

 
    


 

  Jugendbuch des Monats

Philip Gwynne: Outback
Übersetzt von Kai Kilian: Mannheim: Sauerländer 2011

Wenn zwei Welten aufeinander prallen, kann das mitunter Auslöser für große Veränderungen sein: Als plötzlich sein tot geglaubter Großvater in Hughs Leben auftaucht, beginnt für den 16jährigen eine Reise mit unbestimmtem Ausgang – dreitausend Kilometer von Sydney bis zum Ayers Rock.  >>> Mehr lesen

 
    


 

  Jugendbuch des Monats

Marie-Aude Murail: Das ganz und gar unbedeutende Leben der Charity Tiddler
Ill. von Philippe Dumas. Übersetzt von Tobias Scheffel. Frankfurt/M.: Fischer 2011

„ Dem Manne das Schwert, der Frau die Nadel“: Von der Selbstverständlichkeit eines selbstbestimmten weiblichen Lebens ist Charity Tiddler, überbehütetes Mädchen aus wohlhabendem Hause, im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts weit entfernt.  >>> Mehr lesen

 
    


 

  Jugendbuch des Monats

John Henry Eagle: Der eiserne König
Frankfurt/M.: Fischer 2011

„Es war einmal ….“ – ein Fantasy-Roman, der fast alles woanders klaut. Mit schamloser Offenheit bedient sich „Der eiserne König“ in der Grimmschen Märchenwelt, in Fabeln und Mythen wie in einem Supermarkt der Namen, Geschichten und Motive. Nimmt sie, verdreht und verändert sie, dichtet Neues hinzu, und in dieser hemmungslos durcheinander gewürfelten Melange des intertextuellen Spiels entstehen Eigenständigkeit, Witz und Originalität. ... >>> Mehr lesen

 
    


 

  Jugendbuch des Monats

Joyce Carol Oates: Foxfire. Bekenntnisse einer Mädchengang
Aus dem Englischen von Birgitt Kollmann. München: dtv 2011

„Was ist das Gedächtnis anderes als ein Aufbewahrungsort für alles, was dazu verdammt ist, vergessen zu werden? Deswegen braucht man die Geschichtsschreibung. Geschichte zu erfinden ist harte Arbeit.“
Die Ich-Erzählerin in Joyce Carol Oates neuem Jugendroman „Foxfire“ will nicht vergessen lassen. Nimmt ihre alten Aufzeichnungen zur Hand, die sie damals,... >>> Mehr lesen

 
    


 

  Jugendbuch des Monats

Ingrid Law: Der Schimmer des Ledger Kale
Aus dem Englischen von Birgit Schmitz. Hamburg: Carlsen 2011

Sie können Berge versetzen, Radioaufnahmen in Einmachgläsern konservieren oder in der Zeit reisen: „Schimmer“-Familien, deren Mitglieder jeweils an ihrem dreizehnten Geburtstag ihr individuelles außergewöhnliches Talent entwickeln. Mit welchem man bedacht wird, kann man sich nicht aussuchen – obwohl ... >>> Mehr lesen

 
    


 

  Jugendbuch des Monats

Timothée de Fombelle: Vango. Zwischen Himmel und Erde
Aus dem Französischen von Tobias Scheffel und Sabine Grebing
Hildesheim: Gerstenberg 2011

„Ich habe Seile von Turm zu Turm gespannt, Girlanden von Fenster zu Fenster, goldene Ketten von Stern zu Stern, und ich tanze“. Vango, der titelgebende Protagonist in Timothée de Fombelles neuem Roman, tanzt nicht, wie es die Zeilen von Arthur Rimbaud vorgeben, er flieht. Das aber mit Geschicklichkeit und Eleganz, über die Dächer von Paris ... >>> Mehr lesen

 
    


 

  Jugendbuch des Monats

Marlene Röder: Melvin, mein Hund und die russischen Gurken
Ravensburg: Ravensburger Buchverlag 2011

Was esse ich zum Frühstück, welches Kleid trage ich heute Abend, beantworte ich dieses Mail jetzt oder erst morgen oder gar nicht? Ständig ist man vor Entscheidungen gestellt, manche haben keine, andere weitreichende Konsequenzen. Schlafe ich mit dem Freund meiner Cousine? Fahre ich mit meinem Rollstuhl die Skater-Halfepipe hinunter ... >>> Mehr lesen

 
    


 

  Jugendbuch des Monats

Jenny Valentine: Die Ameisenkolonie
Übersetzt von Klaus Fritz. München: dtv 2011

Wie lebt man mit Schuld? Wie damit, etwas Unverzeihliches getan zu haben? Der siebzehnjährige Sam in Jenny Valentines neuem Jugendroman „Die Ameisenkolonie“ entscheidet sich für Flucht. In der Hoffnung, sein altes Selbst in einem brandneuen Leben hinter sich zu lassen, fährt er aus dem ländlichen Nichts zwischen Schafen und Weiden nach London. ... >>> Mehr lesen

 
    


 

  Jugendbuch des Monats

Anne-Laure Bondoux: Die Zeit der Wunder
Übersetzt von Maja von Vogel. Hamburg: Carlsen 2011

„Als Gloria von der Arbeit kommt, frage ich sie, ob man während des Krieges glücklich sein darf. Sie schaut mich ernst an und wischt sich den Schmutz von den Wangen, bevor sie antwortet: Glücklich sein wird zu jeder Zeit empfohlen, Monsieur Blaise.“ Und so ist es möglich, dass das Flüchtlingsleben des Jungen Koumail in Anne-Laure Bondoux´ neuem Roman nicht nur eine Odyssee durch Hunger, Kälte, Angst und Verzweiflung ist... >>> Mehr lesen

 
    


 

  Jugendbuch des Monats

Siobhan Dowd: Auf der anderen Seite des Meeres
Übersetzt von Salah Naoura. Hamburg: Carlsen 2011

Manchmal liest man in Zeitungen über sie, vor allem dann, wenn sie mit dem Gesetz in Konflikt geraten: über Kinder aus desolaten familiären Verhältnissen, die im Heim landen, bei Pflegefamilien untergebracht werden. Selten jedoch kommen sie selbst zu Wort. In ihrem Roman „Auf der anderen Seite des Meeres“, dem letzten vor ihrem frühen Tod 2007, gibt die irisch-stämmige britische Autorin Siobhan Dowd diesen Kindern eine Sprache.  >>> Mehr lesen

 
    


 

  Jugendbuch des Monats

Que Du Luu: Vielleicht will ich alles
Köln: Kiepenheuer & Witsch 2011

„Nachdem meine Mutter mir die abgebrochene Bierflasche in den Bauch gerammt hatte, war für mich Schluss.“ Man kann Que du Luu nicht vorwerfen, in ihren neuen Roman „Vielleicht will ich alles“ zu langatmig einzusteigen. Und sie hält das Tempo über dreihundert Seiten lang bravourös durch.  >>> Mehr lesen

 
    


 

  Jugendbuch des Monats

Nils Mohl: Es war einmal Indianerland
Hamburg: Rowohlt 2011

„Es war einmal Indianerland“: Für den Hamburger Autor Nils Mohl hat die Großstadt einiges mit dem Wilden Westen zu tun. Gekämpft wird zwar nicht mit Revolvern, sondern mit Fäusten, doch für zartbesaitete Gemüter ist sie jedenfalls nichts.
Der siebzehnjährige Ich-Erzähler lebt in einer Plattenbausiedlung am Stadtrand, im Ghetto. ... >>> Mehr lesen

 
    


 

  Jugendbuch des Monats

Wolfgang Herrndorf: Tschick
Berlin: Rowohlt 2010

„Lada auf großer Fahrt“, „Landpartie mit Lada“, Lektionen fürs Leben in der Pampa“ titelte das Feuilleton: Wolfgang Herrndorfs neuer Roman „tschik“ inspiriert sichtlich auch seine Rezensenten. Selten macht Lektüre so großen Spaß, und wie so oft bei gutem Humor ist es auch einer, dem etwas Tragisches anhaftet, etwas Schräges, nicht Alltägliches. >>> Mehr lesen

 
    


 

  Jugendbuch des Monats

Robert Williams: Luke und Jon
Aus dem Englischen von Brigitte Jakobeit. Berlin: BvT 2010

Wie kann das Leben weitergehen, wenn es eigentlich aufgehört hat an dem Tag, an dem die Mutter bei einem Autounfall tödlich verunglückt?
Davon erzählt der Engländer Robert Williams in seinem Debutroman „Luke und Jon“. Davon, wie Vater und Sohn umziehen, in eine Kleinstadt namens Duerdale, auf einen Berg in ein baufälliges, heruntergekommenes Haus. >>> Mehr lesen

 
    


 

  Jugendbuch des Monats

Jan de Leeuw: Roter Schnee auf Thorsteinhalla
Aus dem Niederländischen von Rolf Erdorf. Hildesheim: Gerstenberg 2010

Frischer Schnee über gefrorenen Ackerfurchen, Sterne, die klar wie Eis am Himmel stehen: Es ist kalt in Jan de Leeuws neuem Jugendroman „Roter Schnee auf Thorsteinhalla“. Kalt und rauh und erbarmungslos.
Hallgerd, die Tochter eines Wikinger-Jarls, überlebt als Einzige den Angriff des machtgierigen Asmund, der ihre Familie und ihre Halle auslöscht. >>> Mehr lesen

 
    


 

  Jugendbuch des Monats

Judy Blundell: Die Lügen, die wir erzählten
Aus dem Englischen von Mirjam Pressler. Ravensburg: Ravensburger Buchverlag 2010

Manche Bücher sind wie Kino, lassen Bilder wie einen Film vor einem ablaufen. Judy Blundells Roman „Die Lügen, die wir erzählten“ ist so ein Buch. Die Bilder sind schwarz-weiß, die Kinosessel plüschig und weich, in der Luft liegen das Rascheln von Petticoats, Zigarettenrauch und der Duft von schwerem Parfum. Auf der Leinwand spielen Lauren Bacall und Humphrey Bogart, exerzieren die Dramatik eines Lebens voller Schicksalsschläge. >>> Mehr lesen

 
    


 

  Jugendbuch des Monats

Meg Rosoff: Davon, frei zu sein
Aus dem Englischen von Brigitte Jakobeit. Frankfurt/M.: Fischer 2010

„An dem Morgen, als Pell Ridley heiraten sollte, stahl sie sich in der Dunkelheit aus ihrem Bett, küsste ihre Schwester zum Abschied, holte Jack aus dem Wind und Regen von der Weide herein und sagte ihm, sie würden weggehen.“ In Meg Rosoffs neuem Roman „Davon, frei zu sein“, im Original „The Bride´s Farewell“, verweigert sich ein junges Mädchen ihrem vorbestimmten Leben als Ehefrau und Mutter... >>> Mehr lesen

 
    


 

  Jugendbuch des Monats

John Green / Maureen Johnson / Lauren Myracle: Tage wie diese
Übersetzt von Barbara Abedi. Würzburg: Arena 2010

„Let it snow. Three Holiday Romances“ lautet der englische Orginaltitel des eben auf Deutsch erschienenen Bandes „Tage wie dieser“, und damit ist schon einiges gesagt. Drei Geschichten, in denen es um die Liebe geht und in denen es schneit. Und zwar gewaltig. Heiligabend in einer Kleinstadt in Virginia: Ein Schneesturm, der schlimmste seit fünfzig Jahren, legt den Verkehr lahm ... >>> Mehr lesen

 
    


 

  Jugendbuch des Monats

Jon Ewo: Am Haken
Aus dem Norwegischen von Christel Hildebrandt. München: dtv 2010

Das Leben ist wie eine Wassermelone – und man soll sich ein großes Stück davon nehmen, erklärt Jon Ewo in seinem neuen Jugendroman „Am Haken“. Was für den 17jährigen Bud Martin mit seinen 105 kg nicht so leicht ist. Dabei ist es nicht sein Übergewicht, das ihn stört – er mag sein Fett. Die Schutzschicht wärmt, isoliert, ist weich und schützt vor Kollisionen.  >>> Mehr lesen

 
    


 

  Jugendbuch des Monats

Jenny Valentine: Kaputte Suppe
Aus dem Englischen von Klaus Fritz. München: dtv 2010

Ahnungslos steht die sechzehnjährige Rowan im Supermarkt an der Kasse, als ihr ein fremder Junge plötzlich ein Fotonegativ in die Hand drückt, das sie angeblich hat fallenlassen. Sie nimmt es, obwohl sie mit Sicherheit weiß, dass es ihr nicht gehört. Damit kommen in Jenny Valentines neuem Jugendroman „Kaputte Suppe“ Ereignisse ins Rollen, die Rowans Leben unumkehrbar verändern werden.  >>> Mehr lesen

 
    


 

  Jugendbuch des Monats

Sofia Laguna: Ich bin Bird
Aus dem Englischen von Ingo Herzke. Hamburg: Carlsen 2012

Verlassen zu werden zählt zu den möglicherweise schmerzhaftesten Erfahrungen, die man als Mensch machen kann. Erst recht, wenn es ein Elternteil ist, der geht, und man selbst noch ein kleines Kind. In Sofie Lagunas neuem Jugendroman „Ich bin Bird“ ist der zwölfjährige James ohne jede Erinnerung an seine Mutter ... >>> Mehr lesen

 
    


 

  Jugendbuch des Monats

John Green: Margos Spuren
Aus dem Englischen von Sophie Zeitz. München: Hanser 2010

Das Leben ist auch von Zufällen bestimmt. Wo wir geboren werden, wer unsere Eltern sind, wo wir wohnen. Für Quentin, den Ich-Erzähler in John Greens neuem Jugendroman „Margos Spuren“ ist der Umstand, dass er neben Margo Roth Spiegelman wohnt, ein Wunder – vergleichbar mit einer Hochzeit mit der Queen oder dem ersten Schritt auf dem Mars.  >>> Mehr lesen

 
    


 

  Jugendbuch des Monats

Thorsten Nesch: Joyride Ost
Ein Roadmovie-Roman. Hamburg: Rowohlt 2010

Was wäre, wenn Romeo und Julia nicht im Verona der Renaissance, sondern Anfang des 21.Jahrhunderts in einem deutschen Kaff namens Wessenheim lebten? Sie könnten wie in Thorsten Neschs neuem Jugendroman „Joyride Ost“ Tarik und Jana heißen, die Montagues wären dann eine streng patriachalisch funktionierende türkische Familie und die Capulets baptistische Russen.  >>> Mehr lesen

 
    


 

  Jugendbuch des Monats

Linzi Glass: Im Jahr des Honigkuckucks
Übersetzt von Ulli und Herbert Günther. München: Hanser 2010

„In meiner Kindheit gab es einen alten Nachtwächter, einen Zulu, zu dessen Füßen ich oft saß und mit großen Augen zuhörte, wenn er mir Geschichten seines Volkes aus früheren Zeiten erzählte“, schreibt Linzi Glass in einer Anmerkung zu ihrem Romandebut „Im Jahr des Honigkuckucks.“ >>> Mehr lesen

 
    


 

  Jugendbuch des Monats

Martina Wildner: Grenzland
Ill. von der Autorin. Frankfurt/M.: Fischer 2009

Sie fallen nicht auf, die Jugendlichen, die mit langärmligen T-Shirts die Schnitte auf ihren Unterarmen verbergen. So wie die fünfzehnjährige Agnes in Martina Wildners „Grenzland“ kein Problemkind ist, keine Schwierigkeiten hat und macht, in einer liebevollen Familie aufwächst. Und doch fehlt ihr etwas.  >>> Mehr lesen

 
    


 

  Jugendbuch des Monats

Mikael Engström: Ihr kriegt mich nicht!
Aus dem Schwedischen von Birgitta Kicherer. München: Hanser 2009

Mik kann zwar nicht schwimmen, aber er springt trotzdem ins tiefe Wasser. Alles ist besser als wie ein Feigling dazustehen, sogar das Ertrinken. Mik ist an Kämpfe gewohnt, die er nicht gewinnen kann: Mit seinem älteren Bruder Tony boxt er, bis er grün und blau geschlagen ist. Seine Mutter ist gestorben, der Vater schwerer Alkoholiker, nur Tony sorgt für ihr Überleben. >>> Mehr lesen

 
    


 

  Jugendbuch des Monats

Antje Wagner: Unland
Berlin: Bloomsbury 2009

Wie entsteht Spannung? Eine Frage, die sich in der Physik eindeutiger beantworten lässt als in der Literatur. Wie sich ein spannendes Buch liest, erlebt man jedenfalls bei Antje Wagners neuen Jugendroman „Unland“.
In „Haus Eulenruh“, einem von Pädagogen betreuten Wohnprojekt, soll Franka ihr neues Zuhause finden: eine Herausforderung für die Vierzehnjährige, die sich nach einem Leben in Heimen und Pflegefamilien in Berlin plötzlich in Waldburgen wiederfindet, einem Kaff irgendwo in Sachsen-Anhalt. >>> Mehr lesen

 
    


 

  Jugendbuch des Monats

Karlijn Stoffels: 1:0 für die Idioten
Aus dem Niederländischen von Rolf Erdorf. Berlin: Bloomsbury 2009

„Zebbie marschiert immer noch im Flur auf und ab. Rayela steht schon seit heute früh. Kein Sozio hat es geschafft, sie von der Stelle zu bewegen. Wenn ihre Eltern sie abholen, müssen sie mit einem Pritschenwagen kommen und sie wie ein Brett hinten drauf schieben. Der Ort, den sie sich diesmal mit viel Gespür ausgesucht hat, ist direkt vor der Waschmaschine. Weil Carmen dadurch nicht waschen kann, hat sie keine saubere Kleidung mehr, jedenfalls in ihren Augen nicht. Deshalb sitzt sie den ganzen Tag in der Badewanne.“ >>> Mehr lesen